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Soziale Netzwerke

Über Fluch und Segen sozialer Netzwerke schreibt M. Bunz im Magazin De:Bug

Add comment Mai 8, 2008

Analyse der deutschen Blogosphäre

Deutsche Gesellschaft für Online-Forschung: Neue Schriften zur Online-Forschung Bd. 2 und 3 (2007)
Fazit: „Deutsche Blogger sind unpolitisch und unreif“ (netzeitung.de)
Professorin Berendt, Universität Leuven:

Der Reifegrad der deutschsprachigen Blogosphäre lässt sich am Ausmaß der Professionalisierung des Bloggens gegenüber der Freizeittätigkeit ablesen.

Also: keine Katzen mehr?

1 comment April 22, 2008

Blog-Mentalitäten

Die Kommunikation ist vernetzter, vielfältiger und interaktiver geworden, gleichzeitig komplexer und unüberschaubar. Es scheint auf der einen Seite diejenigen zu geben, die sich „ins Getümmel“ stürzen und den Mehrwert der neuen Kommunikationsformen für sich nutzen und diejenigen, die Wikis, Blogs, und den ganzen Dingen mit ‘ner 2 hintendran skeptisch gegenüberstehen.
Eine Unterscheidung in Onliner und Offliner oder in Blogger und Nichtblogger oder in „Mensch 1.0″, „Mensch 2.0″, Mensch x.0″ zu treffen ist jedoch falsch.

Im Marken Profile 12 / Medienmentalitäten, liest man in einer Analyse von Sinus Sociovision und stern:

  • alle Arten von Medien werden von allen genutzt und zwar unterschiedlich
  • Motivation zur Mediennutzung sind: „Wissen und Verstehen, Escape und Entertainment, Kompensation und Projektion, Selbstdarstellung und Empowerment“
  • Medien werden so benutzt, wie es der jeweiligen (Medien-)Sozialisation entspricht
  • fast 70 Prozent der 14- bis 64-Jährigen sind online
  • man verhält sich im Internet (fast) so wie im realen Leben, „neue Medien bringen keine neuen Mentalitäten hervor“
  • die jeweiligen Interessen der Menschen steuern sein Medienverhalten, allerdings entstehen durch den soziokulturellen Wandel auch Anpassungsprozesse, neue Mentalitäten
  • der Umgang mit den Medien hat sich zwar geändert, aber nur die jüngeren Mediennutzer hätten dabei auch neue Rezeptionsweisen entwickelt („etwa das „Reality Sampling”, die nicht-lineare, kaleidoskopartige Wahrnehmung, oder die Neubewertung von Realität und Fiktion, d.h. die Akzeptanz medial gemachter „Echtheit”)
  • Anfassbarkeit und das spezifische Authentizitätsversprechen der Printmedien bleiben unersetzbare Benefits

Die „digitale Spaltung” ein Auslaufmodell zur Erklärung der real existierenden Unterschiede im Umgang mit Medien ist. Allerdings bleibt – und wächst – die Wissenskluft, entsprechend der generell wachsenden sozialen Ungleichheit in unserem Land und der zunehmend versperrten Zugangsmöglichkeit zu „kulturellem Kapital” für unterschichtige Bevölkerungsgruppen.

Ein Ergebnis der Analyse waren auch sechs sogenannte Medienmentalitäten, die Milieuschwerpunkte aufweisen und damit einen unterschiedlichen soziokulturellen Hintergrund.

2 comments April 22, 2008

Blogger-Soziologie

Andere Länder andere Themen
In einer Untersuchung von Technorati und der PR-Agentur Edelman im Jahr 2006 wurden Blogs aus Deutschland, Frankreich, Italien unter die Lupe genommen. Deutsche Blogger verweisen demnach mehr auf Medien als auf andere Blogs, Franzosen nehmen eher Bezug untereinander. Bevorzugte Themen sind entweder das eigene Leben (Tagebuch) oder Technologie. Zudem schreibt man in den anderen Ländern politischer als in Deutschland.

stern MarkenProfile 12
In einer Studie von Gruner + Jahr im Mai 2007 wurde der deutsche Blogger „an sich“ untersucht. Unter den Internetnutzern sind es 3 %.

1,22 Millionen deutsche Internetnutzer zwischen 14 und 64 Jahren bloggen selber. Davon schreiben rund 880.000 Internetnutzer gelegentlich in ihrem eigenen Blog, 340.000 dagegen regelmässig. 1,6 Millionen Internetnutzer in Deutschland kommentieren Postings in fremden Blogs.

Der Blogger ist männlich, zwischen 14 und 29 Jahre alt, meist noch in der Ausbildung, die Chance Computer-Experte zu sein ist hoch und er verbringt ca. 26 Stunden in der Woche im Netz.

Ok, das war’s. Ich hör’ auf, ich passe einfach nicht ins Klischee ;-)

Add comment April 22, 2008

Ich blogge, also bin ich

Artikel der ZEIT vom Dezember 2007.
Ein Gespräch von Thomas Groß mit dem Medienwissenschaftler Geert Lovink.

Add comment April 20, 2008


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