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Marktforschungsstudie zu communities

Im Spiegel-Online-Artikel „Communitys krempeln Netz-Nutzung um“ geht Frank Patalong auf eine Martkforschungsstudie von Nielsen ein.
Demnach würde das Engagement der Deutschen in Social Networks extrem ansteigen. Die Altersstruktur ändert sich auch. Waren es bislang eher Jugendliche, die in StudiVZ und Co aktiv waren, schreiben nun auch mehr ältere Internetnutzer in Blogs und Communities. Auch findet derzeit eine stärke Vernetzung mit anderen Anwendungen statt und das Ganze wird mobiler.
Die Studie wurde aus Marktforschungsgründen angelegt, d.h. es wird überlegt, wie man in den communities besser werben kann. Werbung ist natürlich gar nicht gerne gesehen, allerdings finanzieren sich viele Communities eben durch diese Werbung. Bei den Marketingfachleuten steht derzeit in Diskussion, wie man unter diesen Vorraussetzungen „kreativ werben“ kann.
Dass man auch ohne Werbung überleben kann, zeigt Wikipedia, die sich u.a. durch Spenden finanziert. Davon wird in dem Artikel nichts erwähnt und das wollen Marketingfachleute auch wohl lieber nicht hören.

Add comment März 10, 2009

Rezipienten von Corporate Blogs

Eine quantitative Studie von Dominik Schneider und Mathias Tanner Matthias Schneider und Dominik Tanner mit dem Untertitel: „Soziodemographisches Profil, Nutzungsverhalten, Meinungsführerschaft, Nutzungsverhalten und die Zuschreibung von Glaubwürdikeit.“
Masterarbeit an der Universität Fribourg (Schweiz) im Bereich Organisationskommunikation.
Darüber bloggt auch Dominik Schneider im Sinnmacherblog.
Hier die Folien auf Slideshare.

2 comments Mai 31, 2008

Soziale Netzwerke

Über Fluch und Segen sozialer Netzwerke schreibt M. Bunz im Magazin De:Bug

Add comment Mai 8, 2008

Analyse der deutschen Blogosphäre

Deutsche Gesellschaft für Online-Forschung: Neue Schriften zur Online-Forschung Bd. 2 und 3 (2007)
Fazit: „Deutsche Blogger sind unpolitisch und unreif“ (netzeitung.de)
Professorin Berendt, Universität Leuven:

Der Reifegrad der deutschsprachigen Blogosphäre lässt sich am Ausmaß der Professionalisierung des Bloggens gegenüber der Freizeittätigkeit ablesen.

Also: keine Katzen mehr?

1 comment April 22, 2008

Blog-Mentalitäten

Die Kommunikation ist vernetzter, vielfältiger und interaktiver geworden, gleichzeitig komplexer und unüberschaubar. Es scheint auf der einen Seite diejenigen zu geben, die sich „ins Getümmel“ stürzen und den Mehrwert der neuen Kommunikationsformen für sich nutzen und diejenigen, die Wikis, Blogs, und den ganzen Dingen mit ‘ner 2 hintendran skeptisch gegenüberstehen.
Eine Unterscheidung in Onliner und Offliner oder in Blogger und Nichtblogger oder in „Mensch 1.0″, „Mensch 2.0″, Mensch x.0″ zu treffen ist jedoch falsch.

Im Marken Profile 12 / Medienmentalitäten, liest man in einer Analyse von Sinus Sociovision und stern:

  • alle Arten von Medien werden von allen genutzt und zwar unterschiedlich
  • Motivation zur Mediennutzung sind: „Wissen und Verstehen, Escape und Entertainment, Kompensation und Projektion, Selbstdarstellung und Empowerment“
  • Medien werden so benutzt, wie es der jeweiligen (Medien-)Sozialisation entspricht
  • fast 70 Prozent der 14- bis 64-Jährigen sind online
  • man verhält sich im Internet (fast) so wie im realen Leben, „neue Medien bringen keine neuen Mentalitäten hervor“
  • die jeweiligen Interessen der Menschen steuern sein Medienverhalten, allerdings entstehen durch den soziokulturellen Wandel auch Anpassungsprozesse, neue Mentalitäten
  • der Umgang mit den Medien hat sich zwar geändert, aber nur die jüngeren Mediennutzer hätten dabei auch neue Rezeptionsweisen entwickelt („etwa das „Reality Sampling”, die nicht-lineare, kaleidoskopartige Wahrnehmung, oder die Neubewertung von Realität und Fiktion, d.h. die Akzeptanz medial gemachter „Echtheit”)
  • Anfassbarkeit und das spezifische Authentizitätsversprechen der Printmedien bleiben unersetzbare Benefits

Die „digitale Spaltung” ein Auslaufmodell zur Erklärung der real existierenden Unterschiede im Umgang mit Medien ist. Allerdings bleibt – und wächst – die Wissenskluft, entsprechend der generell wachsenden sozialen Ungleichheit in unserem Land und der zunehmend versperrten Zugangsmöglichkeit zu „kulturellem Kapital” für unterschichtige Bevölkerungsgruppen.

Ein Ergebnis der Analyse waren auch sechs sogenannte Medienmentalitäten, die Milieuschwerpunkte aufweisen und damit einen unterschiedlichen soziokulturellen Hintergrund.

2 comments April 22, 2008

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