Meinten Sie Bibelblog? Rechtschreibprüfung und automatische Wortkorrekturen
Lustige Dinge können dabei herauskommen, wenn Software Texte verbessert. Aus der Schufa-Studie wird die Schuft-Studie und aus Obama wird Osama. Über die Wirrungen der automatischen Rechtschreibprüfung berichtet Konrad Lischka im Spiegelartikel. Und hier gehts direkt zur Fotoschnecke -strecke.
Spiele im Hörsaal
In Seminaren wird auch spielerisch Wissen am PC vermittelt. Da zwar das Lernen Spaß machen soll, aber dennoch der Wissenserwerb im Vordergrund steht, heißen diese Spiele dann auch „serious games“ (oder digitale Lernspiele). Der Lernstoff soll länger haften bleiben, als das Gelesene aus Büchern. Darüber berichtet Sandra Schipp in ihrem Artikel Lernen muss nicht wehtun im UniSpiegel.
Don’t panic – spiel 42
Den Film zum Buch kennt man, aber das Spiel zum Buch?
Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams kann man schon seit 1984 als Textadventure spielen. Einen wahrlichen Hitchhiker-Kult gibt es auf den Seiten der BBC. Und hier geht’s direkt zum Spiel.
Marktforschungsstudie zu communities
Im Spiegel-Online-Artikel „Communitys krempeln Netz-Nutzung um“ geht Frank Patalong auf eine Martkforschungsstudie von Nielsen ein.
Demnach würde das Engagement der Deutschen in Social Networks extrem ansteigen. Die Altersstruktur ändert sich auch. Waren es bislang eher Jugendliche, die in StudiVZ und Co aktiv waren, schreiben nun auch mehr ältere Internetnutzer in Blogs und Communities. Auch findet derzeit eine stärke Vernetzung mit anderen Anwendungen statt und das Ganze wird mobiler.
Die Studie wurde aus Marktforschungsgründen angelegt, d.h. es wird überlegt, wie man in den communities besser werben kann. Werbung ist natürlich gar nicht gerne gesehen, allerdings finanzieren sich viele Communities eben durch diese Werbung. Bei den Marketingfachleuten steht derzeit in Diskussion, wie man unter diesen Vorraussetzungen „kreativ werben“ kann.
Dass man auch ohne Werbung überleben kann, zeigt Wikipedia, die sich u.a. durch Spenden finanziert. Davon wird in dem Artikel nichts erwähnt und das wollen Marketingfachleute auch wohl lieber nicht hören.
Schenkt Kindern Bücher! Ergebnisse der Lesestudie 2008
Die Studie „Lesen in Deutschland 2008″, gefördert von Stiftung Lesen und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wurde im Dezember veröffentlicht. Einige Ergebnisse:
- regelmäßiges Lesen erhöht die Chance auf Bildung und letztendlich auf beruflichen Erfolg
- jeder vierte Deutsche liest keine Bücher
- Leser aus Migrantenfamilien mit guten Deutschkenntnissen lesen mit ein bis mehrmals pro Woche genauso viel wie deutsche Leser
- ein „harter Kern“ von Viellesern bleibt, aber die Gelegenheitsleser nehmen ab
- 45 Prozent der befragten Jugendlichen zwischen 14 bis 19 Jahren haben als Kind nie ein Buch geschenkt bekommen
- in den Familien wird immer weniger vorgelesen, hier lesen 42 Prozent der Eltern ihren Kindern gar nicht oder nur selten vor
- zumindest trifft die Vermutung nicht zu, dass das Lesen am Bildschirm zu Lasten von Gedrucktem geht. Viele möchten auf Print nicht verzichten. Nur 11 % bevorzugen eher das Lesen am Computer.
Gefordert wird eine neue Vorlesekultur und die Förderung der frühkindlichen Bildung.
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